Dienstag, 25. Juni 2013

Mit Helena Rubinstein über Schönheit philosophieren...

"Es gibt keine häßlichen Frauen, nur gleichgültige."
- HELENA RUBINSTEIN -

Hallo ihr Lieben!

Wollen wir heute mal ein wenig philosophieren? 

Neulich bin ich auf dieses Zitat von Helena Rubinstein gestoßen. Wie ihr vielleicht wisst, war sie eine Pionierin in Sachen Kosmetik und eröffnete weltweit viele Salons und Kosmetikfabriken. Sie lebte von 1870 bis 1965 und die Marke "Helena Rubinstein" gibt es ja bis heute. Mit ihrem Leben und Wirken, und auch mit der Marke selbst, habe ich mich bisher noch nicht beschäftigt - vielleicht gibt es dazu irgendwann einmal einen gesonderten Post, weil ich es  spannend finde, sich mit diesen "godmothers of makeup" auseinanderzusetzen. Was meint ihr dazu?

Wie auch immer, heute soll es um das Zitat gehen.
Als ich das Zitat gelesen habe, fand ich es erst einmal ein wenig provokant: Als ob sie Frauen, die "gleichgültig" sind, weil sie sich nicht schminken, anklagen oder verachten würde. Mag sein, dass dem so ist -  wenn man bedenkt, dass zu ihrer Zeit viel mehr auf die perfekte, elegante äußere Aufmachung geachtet wurde als heute. In unserer Zeit sind trashige, edgy Looks nicht nur akzeptiert, sie liegen absolut im Trend! Das konnte man sich damals, als es noch echte "Damen" gab, nicht erlauben. Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass so selbstbewusste Frauen wie Helena Rubinstein auf andere Frauen herabsahen, die sich nicht schminkten.
Aber es geht ja nicht alleine um das Schminken - es geht um das Gesamtpaket. Vor allem darum, ob man gepflegt ist und einen gewissen Anspruch an seine äußere Erscheinung hat. Und damit hat sie völlig recht: Ein Mädchen oder eine Frau, die rein gar nicht auf sich achtet, neigt eher zum hässlich sein - bzw. zum hässlich wirken!
Helena Rubinstein relativiert aber ihr Zitat, indem sie sagt, dass es keine hässlichen Frauen gibt - und lässt damit jeder Frau die Chance offen, sich schön zu machen und dann schön zu fühlen.
Ich finde, dass es irgendwie die natürliche Schönheit ist, auf die sie anspielt: Jedes Gesicht und jeder Typ ist für sich schön, man muss sich nur pflegen und das Beste aus sich rausholen, dann kann man diese Schönheit auch auskosten. Umso mehr schade ist es, wenn sich eine Frau, die durch ihre Natürlichkeit eigentlich schön ist, gehen lässt. Das sollte man nicht auf Makeup beziehen, weil Makeup für viele eine Maskerade darstellt, aber auf die Geisteshaltung, sich selbst zu ehren und zu lieben - und zwar nur für sich selbst, niemand anderes.
Manchmal verhindern Geld- oder Zeitmangel, dass man sich hübsch machen kann. Die Bemühungen, sich um sein Äußeres zu kümmern, bleiben ja trotzdem bestehen - oder haben gar nicht existiert, wenn man gleichgültig ist.

Um zum Schluss zu kommen: Auch wenn Helena Rubinstein dieses Zitat vielleicht als Mahnung gegen Nachlässigkeit angebracht hat - für mich ist es eher eine Ermutigung an jede Frau, die eigene Schönheit zu genießen und zu feiern. Dazu braucht es nicht viel, nur einen bestimmtes Selbstwertgefühl und Gespür für die schönen Dinge des Lebens. Beides muss man sich in gewisser Weise vielleicht auch erarbeiten, doch das macht den Kern des Weiblichen und Schönen aus.

Also, Mädels: Gönnt euch was und genießt euer Leben und eure Schönheit in vollen Zügen - dann werdet ihr nie hässlich sein! ;)

Was ist eure Meinung zu dem Thema? Habt auch ihr Zitate zu Makeup und Schönheit? Würdet ihr gerne mehr Zitate lesen?

Viele liebe Grüße***

Kommentare:

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